Programm

2008 Springe



Lost Locos (Musik-Comedy), Marsch Movie Philharmonie u.v.a.

Eröffnungsshow

Springe meets Lateinamerika!
Unter diesem Motto startet das Kulturzelt Springe 2008 mit Lost Locos. Die drei verrückten Latinos sind eine schräge Mischung aus “3 Amigos” und “Buena Vista Social Club”. Sie stecken voller Liebe zum Publikum, ihren Mamas – und sich selbst. Sie sind die Meister sentimentaler Songs und funkiger Rhythmen, die Maestros des Humors und der Parodie. Ob Schnulze oder Salsa, Heavy Metal oder HipHop – die drei Latinos von “Lost Locos” beherrschen ein äußerst dehnbares musikalisches Repertoire. Gekrönt wird das Ganze durch Blödeleien, mit denen sie sich gegenseitig aufziehen und das Zwerchfell der Zuschauers strapazieren.

Den belebenden Auftakt macht die Marsch Movie Philharmonie der Region Hannover, die Kultgruppe aus Springe unter der Leitung von Komponist Eckhard Wiemann. 50 furchtlose Musikerinnen und Musiker aus elf Springer Musikvereinen erzählen extrem vitalisierend vom Kampf um Viertel- und Achtelnoten und von Dramen zwischen Bläsern und Schlagzeugen. Aus Spaß und Kraut und Rüben entwickeln sie Klänge und Strukturen.


Zirkus zum Mitmachen

Kinderprogramm für Grundschulklassen aus Springe

Im großen Zirkuszelt werden die Kinder nach einer kleinen Vorführung zum Ausprobieren eingeladen. Die klassischen Zirkusdisziplinen werden vorgestellt. Jedes Kind kann sich einen Schwerpunkt aussuchen. Angeleitet von erfahrenen Zirkuspädagoginnen und Zirkuspädagogen können die Kinder dann
turnen an Trapez und Vertikaltuch
laufen auf dem niedrigen Drahtseil
balancieren auf Laufkugeln und Rola Bola
jonglieren mit Tüchern, Bällen und Diabolos.
Im und am Zelt kann man außerdem Einrad fahren und selbständig das Erlernte üben.
Am Schluss ist Zeit zum Staunen, was die kleinen Artistinnen und Artisten in dieser kurzen Zeit schon gelernt haben oder schon können. In der Manege gibt es die Chance zu einem ersten Auftritt.

In Kooperation mit CircO – Netzwerk für Zirkuskünste, Hannover


Vineta

Film aus der Region von Franziska Stünkel

Was passiert mit einer Gesellschaft, in der sich immer mehr Menschen ausschließlich über ihre Arbeit definieren? Spitzenarchitekt Sebastian Färber ist ein Workaholic. Dies hat zur Folge, dass er zurückgezogen von Freunden und Familie lebt, da er ständig neue Ideen ausbrütet und am Zeichenbrett utopische Städte entwirft.Er gerät zunehmend unter Druck. Eigentlich am Ende seiner Kräfte, erfährt er eines Tages von einem Geheimprojekt: Für ein internationales Konsortium soll er mit einem Expertenteam die perfekte, terrorsichere Stadt der Zukunft errichten – Vineta.Das Team wird auf eine abgelegene Insel geschickt. Doch bald häufen sich die Fragen: Wer sind die Auftraggeber …? Färber wittert hinter jeder Ecke eine neue Verschwörung und beginnt allmählich an seinem Realitätssinn zu zweifeln.
Ein Film aus der Region Hannover, gedreht am Steinhuder Meer und in Hannover!

Vorfilm: Zwischenraum

Der Kurzfilm Zwischenraum ist produziert worden für die Niedersächsischen Musiktage 2007 im Rahmen eines Filmseminars mit Schülerinnen und Schülern der Film AG- des Otto-Hahn-Gymnasiums Springe und des Wirtschaftsgymnasiums Springe. Dozentin des Filmseminars: Franziska Stünkel. Komposition und Einstudierung: Stephan Doormann mit dem Quilisma Jugendchor Springe.

Inhalt:
Eine Landstraße in Norddeutschland, es ist Morgen und die Wolken hängen tief. In einer menschenleeren Gaststätte sitzen ein Junge und ein Mädchen. Erst langsam erschließt sich dem Zuschauer, was das wortkarge Pärchen an diesen entlegenen Ort geführt hat. Zögerlich gibt der Film die Ereignisse der vergangenen Nacht preis. In stillen, zurückhaltenden Einstellungen nähert sich der Film mit dem Mittel der Musik der fragilen Beziehung zwischen den beiden Jugendlichen; nach einem Autounfall befinden sie sich im schwerelosen Zustand zwischen Leben und Tod, zwischen Himmel und Erde. Nun zerren beide aneinander, jeder in die entgegen gesetzte Richtung. Dabei geht es um viel: Um Schuld und Liebe, um Leben und Sterben, um den Versuch den Tod zu überwinden und um den Punkt an dem selbst die viel beschworene „Kraft der Liebe“ machtlos ist.

Die Regisseurin Franziska Stünkel wird bei der Filmvorführung anwesend sein


Springer Youngster Slam

Zirkus zum Mitmachen

Im großen Zirkuszelt werden die Kinder nach einer kleinen Vorführung zum Ausprobieren eingeladen. Die klassischen Zirkusdisziplinen werden vorgestellt. Jedes Kind kann sich einen Schwerpunkt aussuchen. Angeleitet von erfahrenen Zirkuspädagoginnen und Zirkuspädagogen können die Kinder dann
turnen an Trapez und Vertikaltuch
laufen auf dem niedrigen Drahtseil
balancieren auf Laufkugeln und Rola Bola
jonglieren mit Tüchern, Bällen und Diabolos.
Im und am Zelt kann man außerdem Einrad fahren und selbständig das Erlernte üben.
Am Schluss ist Zeit zum Staunen, was die kleinen Artistinnen und Artisten in dieser kurzen Zeit schon gelernt haben oder schon können. In der Manege gibt es die Chance zu einem ersten Auftritt.
In Kooperation mit CircO – Netzwerk für Zirkuskünste, Hannover
Anmeldung unbedingt erforderlich unter: 05041 – 73273

Klangwerkstatt und Slam Poetry

Mutig, ungewohnt, attraktiv und vital: dieser Abend ist für die wachen Springer Zeitgeister. Zum einen heißt es „Bühne frei“ beim 2. Springer Youngster Slam. Ob Kurzgeschichte, literarische Comedy, Kurzprosa oder Freestyle-Rap – alles ist möglich bei dem offenen Dichterwettstreit mit Schülerinnen und Schülern der Springer Schulen. Die passionierten Poetry Slammer Henning Chadde und Jan Sedelies aus Hannover führen durchs Programm, animieren und motivieren. Das Publikum wählt dann den Sieger oder die Siegerin des Abends. Zum anderen präsentieren Springes Rockmusiker speziell für diesen Abend Eigenkomponiertes mit überraschenden Klängen unter der Leitung von Eckart Beinke aus Oldenburg. Beinke, von Haus aus Rockmusiker, ist Komponist für Neue Musik und Leiter des Oh-Ton-Ensembles Oldenburg.


Quilisma Kinderchor Springe – Kindermusical „Der Zauberwald“

Afrikanische Clownsshow

Adesa – Ghana

Afrikanische Clownsshow

Die afrikanischen Clowns und Artisten der Gruppe Adesa aus Ghana sind berühmt sind für ihrem Humor! In ihrer Heimat nennen sie sich „Emasi“, die Maskenmänner. Sie sind verkleidet mit bunten Kostümen, jonglieren, tanzen und bringen Jung und Alt in jedem Haus und Stadtteil zum Lachen und Staunen. Ihre sprechenden Trommeln fordern die Kinder zum Mitmachen auf. Manchmal wandern sie dann mit den Clowns von Ort zu Ort und finden erst nach Tagen wieder ins Elternhaus zurück!
Die drei Clowns von Adesa zeigen, begleitet von den vie Musikern des Ensembles, Komisches aus dem Alltagsleben Afrikas. Die Masken haben die beiden Clowns jedoch zu Hause gelassen und in Europa durch „Ayilor“ ersetzt, einer Gesichtsschminke aus dem Kalkgestein des Meeres. Dadurch sind Ihre Gesichter noch zu sehen, was den Kindern die Angst vor dem Fremden nimmt und die Neugierde auf die andere Kultur weckt. Pantomime, Akrobatik, Jonglage, afrikanische Tänze, Gesang und viel Improvisation mit den Publikum sind die Elemente der Show. Dies gibt besonders den Kindern die Möglichkeit ein Stück afrikanischer Kultur und Lebensfreude hautnah mitzuerleben.

Kindermusical „Der Zauberwald“

Quilisma Kinderchor Springe

„O Wandern, wandern meine Lust“ – diese dritte Strophe des bekannten Volksliedes „Das Wandern ist des Müllers Lust“ stellt einen Höhepunkt im Kindermusical „Der Zauberwald“ dar. In ihm erklingen bekannte und unbekannte Volkslieder aus Deutschland, Schweden, Griechenland und England – bekannt und doch ganz neu: Oliver Gies (Hannover) hat die alten Melodien mit neuen, rhythmischen und jazzigen Arrangements versehen und bringt so die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Staunen und Mitswingen.
Die Lieder sind Wegbegleiter der mutigen Mila, eines etwa zwölfjähriges Mädchen, das eines Morgens in einem Zauberwald aufwacht und entdeckt, dass sein Tagebuch verschwunden ist. Sie begibt sich auf die Suche und trifft dabei alte und neue Freunde, die ihr helfen, hinter die Geheimnisse des seltsamen und teils unheimlichen Waldes zu kommen.
Ausführende sind eine Instrumentalcombo (Piano, Bass, Schlagzeug, Klarinette, Geige und Akkordeon) sowie der Quilisma Kinderchor Springe. Die Leitung hat Stephan Doormann.


Horst Schroth – „Grün vor Neid“ – Kabarett

Musiktheaterstück für Kinder und Erwachsene

Troi

Koproduktion der Theaterwerkstatt Hannover mit dem Schauspielhaus Bochum
Ein einsamer Mann wünscht sich einen Sohn – und beginnt mit den schönsten Farben, die er finden kann, sich ein Kind zu malen. Der kleine Troi aber verlässt seinen Vater, weil er etwas Neues kennen lernen will und geht in die weite Welt hinaus: Dunkle Wälder, riesige Berge, die Wüste und den Nordpol lernt er kennen. Schließlich wird er im Meer von einem Wal verschluckt. Und hier trifft er auch seinen Vater wieder, der ihn unermüdlich gesucht hat.
Erzähltheater mit Musik, Tanz und Malerei, über das Hinsehen- und Hinhörenlernen und darüber, der Welt ohne Angst zu begegnen.

Horst Schroth – „Grün vor Neid“

Regie: Uli Waller
Horst Schroth, der Altmeister des Gesellschaftskabaretts, bleibt auch mit dem neuen Solo seiner Linie und seiner Tradition treu! Diesmal geht es um das Thema „Neid“, denn schon der berühmte deutsche Maler und Philosoph Kuno Klecksel stellte fest: Kaum hat mal einer irgendwas, gibt es schon welche, die ärgert das! Der Leithammel wird verfolgt von den Neidhammeln und alle zusammen sind sie extrem schlecht drauf. Denn neidisch und glücklich sein zugleich, das geht nicht.
Sicher, Neid ist eine der fiesen sieben Todsünden, aber Sünde hin, Sünde her: Ist Neid jetzt eigentlich wirklich so schlecht, oder hat er auch was gutes? Zwar sagen viele, dass Neid die ehrlichste Form der Anerkennung ist. Heißt das, Neid ist typisch für Deutschland, dem Land, in dem der Neid stärker ausgeprägt ist als der Sexualtrieb? Und dann wären da ja auch noch die Geschwister des Neids, die Schadenfreude, die Eifersucht und vor allem der Hass. Alles echte und wundervoll intensive Gefühle, die vor allem in dem Biotop entstehen, wo man sich am besten kennt, liebt und auch am meisten hasst, also in der Familie und in ihrer Stammzelle, der Zweierbeziehung.
Bei der Partnerwahl geht es schon los, die ist oft wie ein Besuch im Restaurant. Man läßt sich die Karte kommen, prüft das Angebot und sucht sich was Leckeres aus. Man fängt an zu essen und ist eigentlich ganz zufrieden. Bis man sieht, was der Typ am Nebentisch alles auf dem Teller hat – und schon geht’s rund!
Genug Themen für Horst Schroth, um wieder eine seiner atem-beraubenden Geschichten zu präsentieren. Wie immer schnell, bissig, auf der Höhe der Zeit und vor allem saukomisch. Ein Abend mit Garantie auf einen Lachmuskelkater, um den man Sie beneiden wird!
Um den großen Neidforscher Professor Dagobert Duck zu zitieren: Mitleid bekommt man geschenkt, aber Neid muss man sich schwer verdienen


Drumcircle

Musikalische Aktion mit Thomas Klawier

Ein Drumcircle ist ein Musikereignis zum Mitmachen. Thomas Klawier von der Musikschule Springe lädt alle rhythmusbegeisterten Menschen ein, mit viel Spaß die mitreißende Kraft einer großen Trommelgruppe zu erleben. Dabei sind Mitspielerinnen und Mitspieler ohne Vorkenntnisse genauso willkommen wie Trommlerinnen und Trommler mit jahrelanger Spielpraxis. Voraussetzung zum Mitmachen sind nur Freude an Musik und Lust auf neue Erfahrungen mit anderen Menschen.
In der angeleiteten Trommelsession können Alt und Jung ihr Talent zwanglos in den großen Rhythmuskreis einbringen. Viele verschiedene Schlaginstrumente, von kleinen Rasseln bis zu großen Basstrommeln, stehen zur Verfügung. Falls vorhanden, sollten eigene Instrumente auch mitgebracht werden.
Thomas Klawier ist Lehrer für afrikanische Percussion und wurde von Arthur Hull zum Drumcircle-Facilitator ausgebildet.

Coco Mbassi

Afrikanische Rhythmen und Balladen

Coco Mbassi – sie gilt als die Tracy Chapman Afrikas. Ihr großes musikalisches Talent wurde bereits als Kind entdeckt und als junge Erwachsene zog sie von Kamerun nach Paris, wo sie ihre musikalische Ausbildung begann. Von Salif Keita über Manu Dibango bis zu Dee Dee Bridgewater, mit allen Größen der Pariser Musikszene spielte Coco Mbassi zusammen und verfeinerte deren Songs mit souligen Elementen. Erste Schritte auf Solopfaden brachten der Kamerunerin den begehrten französischen Nachwuchspreis „Pris Decouvertes“ von Radio France und den renommierten Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Einfühlsame Arrangements, zartes Gitarrenspiel und melodiöses Wechselgesänge verwebt die Faszinierende Songwriterin mit ihrer samtwichen Soulstimme zu minimalistischem Afropop mit Jazz- und Klassikeinflüssen. Die Lyrischen Texte handeln von zentralenThemen des menschlichen Lebens wie Liebe, Freundschaft, Familie, Spiritualität und der sozialen Wirklichkeit in Paris und ihrer Heimat Kamerun. Ccoc Mbassi fliegt exklusiv aus Paris nach Springe ein und wird im Kulturzelt ihr neues Album vorstellen, das noch in diesem Jahr erscheinen wird.


Kirche im Kulturzelt – Gospelgottesdienst

„Sing Praises!“ Jazz & Rhythm swingen im Gospel-Gottesdienst mit Klaus Fröhlich, Pastor der St. Andreas-Kirchengemeinde. Sängerinnen und Sänger der Springer Chöre singen leidenschaftliche Glory Spirits unter der Leitung von Daniel Kosmalski, Dozent für Gospel-Chor, -Gesang und –Klavier aus Hannover.
Eintritt frei

Springe isst Kultur

Kulinarischer Frühschoppen mit Live-Musik

Springer Gastronomen bieten einen kulinarischen Frühschoppen mit Aktionen, die sich lohnen, bei schöner Live-Musik vor dem Kulturzelt an. Genießen Sie Ihren Sonntagmittag bei ausgewählten kulinarischen Angeboten (z.B. aus der italienischen, türkischen oder deutschen Küche) und einem schönen Glas Wein oder einem Bennexer Bier.

DESIMO

präsentiert KünstlerInnen aus der Region

Detlef Simon, oder kurz Desimo, ist einer der bekanntesten Entertainer in Hannover und Region. Im alten Apollo-Kino in Hannovers Limmerstraße hat er dem monatlichen und immer ausgebuchten „Lindener Spezial Club“ ohne viel Anlauf zum Kultstatus verholfen. Desimo moderiert regelmäßig den „Quatsch Comedy Club“ in Hamburg und Berlin und war Moderator der NDR-Shows „Comedy Treff“ und „Comedy Gala“. Im Kulturzelt Springe präsentiert der Entertainer, Comedian und Zauberer verschiedene Künstlerinnen und Künstler aus Springe und der Region.
Mit dabei: Die Ergebnisse von Workshops mit Schülerinnen und Schülern aus Springe. Zum Beispiel akrobatischer Körperausdruck mit Mabel Ulonska, poetische Bewegungskörpermalerei mit der Compagnie Fredeweß, theatrale Einblicke mit Christoph Lietz und Weltbeobachtung durch die Kamera mit Christoph Ostermann.